GeoRipper

Rippen statt schaufeln

In Windeseile zieht der GeoRipper seine schmalen Gräben durch den Garten. Er ist quasi Schaufel und Spaten in einem, schafft sich durch fast jede Bodenkonsistenz und gräbt bis zu 70 Zentimeter tief. Die Grabenfräse im Handgeräteformat

Das ideale Einsatzgebiet des GeoRippers sind die schmalen Gräben für Bewässerungsleitungen. Für die Ventilbox der Anlage wird die Größe ausgeschnitten und die verbleibende Mitte rasch mit der Schaufel ausgehoben. Auch zum Einziehen von Wurzelschutzfolie ist die Fräse ein flotter Helfer. Und selbst das Entfernen von Baumstümpfen ist möglich, Wurzeln bis zu einem Durchmesser von zehn Zentimetern (cm) durchtrennt die Fräse. Wer größere Pflanzen umsetzen möchte, schneidet sie mit dem GeoRipper kreisrund aus. Das nutzen sogar Baumschulen. Weitere Anwendungsbereiche sind Rasenkanten oder das Setzen von Bordsteinen. Für Letzteres werden zwei parallele Gräben gezogen und lediglich noch der Steg ausgeschaufelt. Auch für die Verlegung von Glasfaserkabelverlegung durch den Vorgarten eignet sich der GeoRipper. Und auch bei der Vorbereitung für Gräben für 230Volt Stromkabel, die in 60 Zentimeter Tiefe gehören, bietet sich diese Grabenfräse an.

„Wir hatten den Auftrag, dort eine Bewässerung zu installieren. Der GeoRipper hat sich selbst in diesem Boden bewährt. Für rund neun Euro pro Meter hätten wir das von Hand nicht geschachtet“, so Stichnote begeistert. So lagen dann die 32er PE Rohre recht flott auf 50 cm Tiefe. „Danach habe ich das Gerät mit der nach 52Metern recht verschlissenen Kette im Gartenboden ausprobiert und fand das Ergebnis immer noch top“

Die Schnelligkeit des GeoRippers ist unschlagbar und einfach zu kalkulieren. Wir verlegen bei Bewässerungen rund 100 laufende Meter in einer Stunde. Der Auswurf wird dem Gelände beigefügt oder abgefahren. Hier wäre eventuell ein Auffangkorbeine mögliche Weiterentwicklung für besondere Anwendungen.“ Aus Mertens Sicht ist der Trennschleifermotor mit seinem Gewicht gut zu bedienen und perfekt auf den Anbau abgestimmt.

„Bei klassischem Mutterboden ist die Kette nach rund 300 Metern verbraucht“, erklärt Wirtz. Ist der Boden locker und humusartig, dann hält die Kette bis zu 500 Meter durch. Bei Böden, die kaum mehr mit der Spitzhacke zu bearbeiten sind, ist die Kette unter Umständen schon nach 50 Metern am Ende. Der Einsatz rechnet sich dennoch, denn Handarbeit wäre noch viel teurer. Bei 300 Metern Haltbarkeit kostet die Kette plus Verschleiß an Schiene und anderen Antriebsteilen rund zwei Franken pro Meter. Das sind zwanzig Franken für einen 50 cm tiefen Graben auf zehn Meter, der nach fünf bis zehn Minuten fertiggestellt ist. Die Standardketten liefern eine Grabenbreite von 40 Millimetern (mm). Als Zubehör gibt es eine Kette mit
60 mm Breite. Ein erfahrener Bediener kann jedoch durch kontrolliertes Wackeln auch mit einer schmalen Kette die Breite vergrößern.

Prospekt und Preise GeoRipper